Gelatine richtig auflösen: So gelingt es ohne Klümpchen
Ob für fruchtige Tortengüsse, luftige Mousse oder feine Cremes – Gelatine ist beim Backen und Zubereiten von Desserts ein unverzichtbarer Helfer. Damit das Ergebnis die perfekte Konsistenz erhält, kommt es vor allem auf die richtige Temperatur an. Die wichtigste Grundregel lautet dabei: Gelatine darf niemals kochen.
Nach dem ersten Einweichen in kaltem Wasser wird die ausgedrückte Gelatine bei sehr kleiner Hitze und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen. Wird sie zu heiß, brechen die Proteinstrukturen auf und die Gelierkraft geht vollständig verloren. Bei warmen Speisen reicht es oft schon aus, den Topf vom Herd zu nehmen und die Gelatine in der Restwärme aufzulösen.
Soll die Gelatine unter kalte Zutaten wie Quark, Sahne oder Joghurt gerührt werden, bilden sich durch den Temperaturunterschied schnell unschöne Klümpchen. Hier hilft ein einfacher Trick: das Temperatur-Angleichen. Geben Sie zunächst zwei bis drei Esslöffel der kalten Creme direkt zur aufgelösten, warmen Gelatine und verrühren Sie alles zügig. Erst danach wird diese Mischung unter die restliche Masse gehoben. So verbindet sich alles gleichmäßig zu einer glatten Creme.
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