Das Et-Zeichen: Mehr als nur ein Symbol

Wer im Alltag Texte liest, Logos betrachtet oder Firmennamen sieht, begegnet ihm ständig: dem &-Zeichen. Viele kennen es unter der Bezeichnung Et-Zeichen, Und-Zeichen oder als kaufmännisches Und. Seine Funktion ist im Prinzip ganz einfach: Es steht als stilvolles Kürzel für das deutsche Wort „und“. Trotz seiner weit verbreiteten Nutzung wird es gelegentlich mit dem At-Zeichen (@) verwechselt, obwohl beide grafisch und inhaltlich völlig verschiedene Aufgaben erfüllen.

Die Wurzeln dieses geschwungenen Symbols reichen bis in die Antike zurück. Ursprünglich handelte es sich um eine sogenannte Ligatur, also eine künstlerische Verschmelzung der lateinischen Buchstaben „E“ und „t“, was übersetzt schlicht „und“ bedeutet. In manchen klassischen Schriftarten lässt sich diese historische Form aus E und t bis heute gut erkennen.

In der Praxis wird das Kaufmanns-Und bevorzugt bei Firmenbezeichnungen, Marken, Buchtiteln und in der Werbung eingesetzt. Es verknüpft zusammengehörige Namen oder Begriffe besonders kompakt und optisch ansprechend. Während im normalen Fließtext das ausgeschriebene Wort bevorzugt wird, ist das kleine Zeichen aus der Markenwelt und dem Design nicht mehr wegzudenken.

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