Die Vergangenheit von „haben“ – wie bildet man das Präteritum?

Wenn du dich fragst, wie man die Vergangenheit des Verbs haben bildet, ist die Antwort einfach: Es heißt hatte. Im Prätertum – also der erzählten Vergangenheit – verändert sich das Verb „haben“ je nach Subjekt.

So sagt man: ich hatte, du hattest, er/sie/es hatte. Die Form bleibt bei „er“ und „sie“ gleich. In der Wir-Form wird es dann wir hatten, bei „ihr“ heißt es ihr hattet, und schließlich sie hatten für die Mehrzahl – egal ob Personen, Tiere oder Dinge.

Das Präteritum von „haben“ brauchst du oft, wenn du über vergangene Ereignisse erzählst – besonders in geschriebenen Texten wie Geschichten oder Berichten. Ob du sagst: „Ich hatte gestern keinen Hunger“ oder „Sie hatten schon vorher davon gehört“ – die Formen folgen einem klaren Muster.

Anders als im Perfekt, das im gesprochenen Deutsch eher üblich ist (z. B. „Ich habe gehabt“), wird das Präteritum oft in der Schriftsprache verwendet. Wer also flüssig schreibt, sollte die Formen von „haben“ im Präteritum gut kennen.

Merke dir einfach: Die Endungen heißen -te, -test, -te, -ten, -tet, -ten. Mit etwas Übung sitzt die Konjugation ganz automatisch.

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