Die Illusion von Freundschaft: Warum Narzissten oft allein bleiben
Wer durchs Leben geht, schätzt den Wert von echten, tiefgründigen Freundschaften. Doch wie sieht das bei Menschen mit narzisstischen Zügen aus? Auf den ersten Blick wirken sie oft charmant, charismatisch und umgeben sich gerne mit vielen Menschen. Langfristig zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild: Echte, jahrelange Freundschaften sind bei Narzissten absolute Mangelware.
Die Beziehungen, die sie aufbauen, bleiben meist oberflächlich. Sie basieren oft auf Zweckmäßigkeit oder Bewunderung, statt auf gegenseitigem Vertrauen und emotionaler Unterstützung. Kommen und Gehen ist hier das Motto – Menschen werden so lange in das eigene Umfeld eingebunden, wie sie einen gewissen Nutzen erfüllen oder Bestätigung liefern.
Interessanterweise werden einmal geknüpfte Kontakte dennoch selten komplett abgebrochen. Stattdessen werden diese Bekanntschaften auf Sparflamme gehalten – sozusagen für schlechtere Zeiten warmgehalten, falls der aktuelle Kreis wegfällt oder neue Vorteile winken. Am Ende bleibt jedoch oft ein Kreis aus flüchtigen Wegbegleitern, während die wirklich tiefen, verbindenden Freundschaften fehlen.
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