Was ist eine Glaskörperabhebung?

Die Glaskörperabhebung ist ein natürlicher Vorgang, der bei vielen Menschen im Laufe des Lebens auftritt. Tatsächlich betrifft sie etwa die Hälfte aller Augen – besonders häufig ab dem mittleren Lebensalter. Der Glaskörper, eine gallertartige Substanz im Inneren des Auges, löst sich dabei von der Netzhaut. An manchen Stellen hängt er noch fest, was zu kleinen Zügen oder Spannungen führen kann.

Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit, sondern um einen normalen altersbedingten Prozess.

Die meisten Menschen bemerken diese Veränderung gar nicht. Bei einigen kann es jedoch zu sogenannten "Augenflimmern" oder Lichtblitzen kommen – kleine Schatten oder Fäden, die vor dem Auge zu schwimmen scheinen. Das liegt daran, dass sich der Glaskörper bewegt und dabei die Netzhaut leicht reizt. Solange keine plötzliche Zunahme von Lichtblitzen, Schatten im Gesichtsfeld oder ein starker Sehverlust auftritt, besteht in der Regel keine Gefahr.

Interessant ist, dass nicht jeder Mensch im Laufe seines Lebens eine Glaskörperabhebung erlebt – aber etwa jeder zweite. Sie tritt häufiger bei Kurzsichtigen oder nach einem Augentrauma auf. Dennoch ist sie meist harmlos und erfordert keine Behandlung. Wer jedoch unsichere Symptome bemerkt, sollte dennoch einen Augenarzt aufsuchen, um ernsthafte Komplikationen wie eine Netzhautablösung auszuschließen.

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