Symptome bei Lungenhochdruck: Ist Husten ein Warnzeichen?
Lungenhochdruck, in der Fachmedizin als pulmonale Hypertonie bezeichnet, ist eine ernstzunehmende Erkrankung der Lungengefäße. Viele Betroffene fragen sich, welche Beschwerden typisch sind und ob auch Husten dazu gehört. Die Antwort lautet: Ja, ein trockener Husten kann durchaus ein Begleitsymptom dieser Krankheit sein.
Häufig steht der Husten jedoch nicht allein im Vordergrund. Das Leitsymptom des Lungenhochdrucks ist eine immer stärker werdende Luftnot beziehungsweise Kurzatmigkeit, die anfangs nur bei körperlicher Anstrengung, im fortgeschrittenen Stadium aber auch in Ruhephasen auftritt. Da der Blutdruck im Lungenkreislauf chronisch erhöht ist, muss die rechte Herzhälfte deutlich mehr Arbeit leisten. Dies führt im Verlauf der Erkrankung oft zu Herzbeschwerden wie Angina pectoris (Brustenge) und spürbarem Herzklopfen.
Zusätzlich fühlen sich die Patienten durch den Sauerstoffmangel und die permanente Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems oft chronisch erschöpft, müde und leiden unter einer ausgeprägten körperlichen Schwäche. Auch Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme) können vorkommen. Da die Symptome wie trockener Husten und Atemnot sehr unspezifisch sind und auch auf Asthma oder eine gewöhnliche Herzschwäche hinweisen können, bleibt die Erkrankung oft lange unentdeckt. Wer unter anhaltender Atemnot in Kombination mit einem hartnäckigen, trockenen Husten leidet, sollte dies daher unbedingt kardiologisch und pulmonologisch abklären lassen.
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