Wann tritt Hautkrebs am häufigsten auf?
Die meisten Fälle von Hautkrebs, insbesondere des malignen Melanoms – auch schwarzer Hautkrebs genannt – treten bei älteren Menschen auf. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft liegt das häufigste Alter für eine Diagnose zwischen 75 und 79 Jahren. In dieser Altersgruppe erkranken jährlich etwa 840 von 100.000 Menschen an dieser aggressiven Form von Hautkrebs.
Grund dafür ist, dass sich Schäden an der Haut über Jahrzehnte ansammeln – vor allem durch intensive Sonnenstrahlung oder ungeschützten Aufenthalt in der Sonne, besonders in der Jugend. Obwohl Hautkrebs auch bei jüngeren Menschen vorkommt, steigt das Risiko deutlich mit dem Alter. Männer sind dabei leicht häufiger betroffen als Frauen.
Früherkennung rettet LebenWichtig ist daher, die Haut regelmäßig zu kontrollieren – besonders ab Mitte 50. Auffällige oder sich verändernde Muttermale sollten schnell vom Arzt geprüft werden. Bei rechtzeitiger Entdeckung lässt sich schwarzer Hautkrebs meist gut behandeln. Die Früherkennungsuntersuchung ist für Versicherte ab 35 alle zwei Jahre kostenlos.
Ein bewusster Umgang mit der Sonne, das Tragen von schützender Kleidung und das Auftragen von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor können langfristig vorbeugen. Auch im Alter lohnt sich Schutz – denn die Haut reagiert später im Leben oft empfindlicher auf UV-Strahlung.
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