Wann lernen Welpen am besten?

Die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind entscheidend für seine Entwicklung. Die meisten Züchter geben ihre Welpen erst nach der achten Lebenswoche ab – und das aus gutem Grund. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die sogenannte Prägephase, in der junge Hunde besonders aufnahmefähig sind. In diesen Wochen prägen sie sich Dinge ein, die sie ein Leben lang begleiten.

Doch wann ist diese wichtige Phase vorbei? Die Sozialisierungs- oder auch Prägungsphase dauert in der Regel bis zur 12. Lebenswoche. In dieser Zeit lernt der Welpe, was normal ist und was nicht. Er gewöhnt sich an Geräusche, Menschen, andere Tiere und neue Situationen. Was er jetzt positiv erlebt, wird ihm vertraut. Umgekehrt kann er später Ängste entwickeln, wenn ihm bestimmte Reize völlig fremd bleiben.

Deshalb ist es so wichtig, den Welpen früh und behutsam an die Welt heranzuführen. Nicht überfordern, aber auch nicht zu lange warten. Ein Spaziergang durch die Stadt, ein Besuch bei Freunden mit Kindern, das Kennenlernen eines anderen Hundes – all das sollte in den ersten drei Monaten passieren. Natürlich immer mit Rücksicht auf seine Grenzen und unter Schutz vor Krankheiten, bis der Impfschutz vollständig steht.

Wer in dieser kurzen, aber prägenden Zeit gezielt und liebevoll mit seinem Welpen arbeitet, legt den Grundstein für einen selbstbewussten, ausgeglichenen Hund. Die beste Lernzeit ist kurz – also nutze sie!

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