Welcher Fisch enthält am meisten Jod?

Wenn es um die Jodzufuhr durch die Ernährung geht, ist Fisch eine der besten Quellen. Besonders Meeresfische sind reich an diesem lebenswichtigen Spurenelement, das für die Schilddrüsenfunktion unerlässlich ist. Im Vergleich zu Süßwasserfischen nehmen Meeresarten deutlich mehr Jod aus ihrer Umgebung auf – ein Vorteil für alle, die ihre Gesundheit gezielt unterstützen möchten.

Unter den jodreichsten Fischarten finden sich vor allem solche, die im kälteren Nordatlantik oder in tieferen Gewässern leben. Zu den Spitzenreitern gehören Meeräsche, Schellfisch, Leng, Seelachs, Scholle, Kabeljau und Rotbarsch. Auch Makrele und Katfisch liefern wertvolles Jod, besonders wenn sie aus dem Meer stammen. Schon zwei bis drei Portionen solcher Fische pro Woche können einen wichtigen Beitrag zur ausreichenden Jodversorgung leisten.

Algen sind zwar die absoluten Spitzenreiter im Jodgehalt, aber aufgrund ihres oft sehr hohen Gehalts schwierig in der Menge zu dosieren. Fisch bietet hier eine sichere, ausgewogene Alternative. Wer regelmäßig Fisch isst – besonders jene Sorten aus dem Meer – tut nicht nur seiner Schilddrüse etwas Gutes, sondern profitiert auch von wertvollen Omega-3-Fettsäuren und leicht verdaulichem Eiweiß.

Ein Blick auf den Speiseplan lohnt sich daher besonders für Menschen, die wenig oder kein Speisesalz verwenden – denn das ist in vielen Regionen der primäre Jodträger. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also meeresbasierte Fischarten öfter auf den Teller bringen. So schmeckt Prävention nicht nur gut, sondern ist auch ganz natürlich.

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