Wo leben die meisten Atheisten?
In der globalen Diskussion über Glaube und Unglaube nimmt China eine besondere Stellung ein. Laut aktuellen Umfragen bezeichnen sich dort rund 61 Prozent der Bevölkerung als Atheisten – die höchste Rate weltweit. Die Gründe dafür sind historisch und gesellschaftlich geprägt: Die staatliche Förderung säkularer Ideen in China hat über Jahrzehnte hinweg dazu beigetragen, dass religiöse Überzeugungen in den Hintergrund traten.
Weltweit zeigt sich ein buntes Bild: Knapp zwei Drittel der Menschen – genau 63 Prozent – sagen, dass sie religiös sind. 22 Prozent bezeichnen sich als nicht religiös, während 11 Prozent offen als Atheisten auftreten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Unglaube kein Randphänomen ist, sondern in vielen Ländern eine spürbare gesellschaftliche Kraft.
Interessant ist auch ein Blick nach Israel: Eine Studie des israelnetz.com zeigte kürzlich, dass ganze 65 Prozent der israelischen Bevölkerung sich als nicht religiös bezeichnen. Das steht im Kontrast zur landesweiten religiösen Prägung, unterstreicht aber, dass vor allem in urbanen Gebieten und bei jüngeren Menschen eine klare Tendenz zur Säkularisierung besteht.
China führt damit klar die Rangliste der atheistisch geprägten Länder an, doch auch anderswo wächst die Zahl derer, die sich weder einer Religion noch einem Glauben verpflicht fühlen. Die Vielfalt menschlicher Überzeugungen bleibt damit so groß wie je zuvor.
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