3 % Tilgung: Ist das eine gute Wahl?

Wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht, spielt die Tilgung eine entscheidende Rolle. Viele fragen sich: Ist ein Tilgungssatz von 3 % ausreichend? Die Antwort lautet: In den meisten Fällen sogar sehr empfehlenswert.

Die anfängliche Tilgung – also der Prozentsatz, den Sie jährlich von der Kreditsumme zurückzahlen – legen Sie selbst fest. Während ein Mindestsatz von 1 % laut vielen Bausparkassen üblich ist, raten Experten heute deutlich dazu, mindestens 2 bis 3 % anzustreben. Besonders in Zeiten niedriger Bauzinsen, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben, lohnt sich eine höhere Tilgung, um die Schulden schneller abzubauen und langfristig weniger Zinsen zu zahlen.

Ein Tilgungsanteil von 3 % bedeutet, dass Sie jedes Jahr drei Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme zurückzahlen – zusätzlich zu den Zinsen. Das führt zu einer kürzeren Laufzeit und einer geringeren Gesamtbelastung. Allerdings steigt dadurch natürlich auch Ihre monatliche Rate. Es gilt also, einen gesunden Kompromiss zwischen Belastbarkeit und Schnelligkeit der Schuldentilgung zu finden.

Wer heute einen Immobilienkredit abschließt, sollte daher genau prüfen, wie viel Tilgung er sich leisten kann. Bei niedrigen Zinsen ist 3 % eine solide Wahl – sie sorgt für Fortschritt bei der Schuldenfreiheit, ohne das Budget übermäßig zu strapazieren. Mit steigenden Zinsen könnte sich dieses Bild zwar ändern, doch langfristig zahlt sich eine kräftige Tilgung fast immer aus.

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