Berlin vs. Paris: Wo wohnt es sich teurer?

Wer zwischen Berlin und Paris wählen muss, spart in der deutschen Hauptstadt oft bares Geld – besonders beim Wohnen. Obwohl die Preise in Berlin in den letzten Jahren gestiegen sind, bleibt die Stadt im Vergleich zu ihrer französischen Schwesterstadt deutlich erschwinglicher.

Laut dem Immobilienportal Immowelt lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Berlin bereits im Jahr 2010 bei nur 6,56 Euro. Zwar hat sich seitdem viel getan und die Mieten sind gestiegen, doch selbst aktuelle Preise schlagen in Paris oft deutlich stärker zu Buche. In der französischen Hauptstadt zahlen Mieter regelmäßig das Doppelte oder mehr pro Quadratmeter – vor allem in beliebten Stadtteilen wie Le Marais oder Montmartre.

Doch nicht nur die Mieten sind in Paris höher. Auch Nebenkosten, die Umsatzsteuer und die Nachfrage nach Wohnraum sorgen dafür, dass die Stadt zu den teuersten Westeuropas zählt. In Berlin dagegen findet man, selbst in angesagten Vierteln wie Prenzlauer Berg oder Kreuzberg, noch immer bezahlbare Alternativen – wenn auch nicht mehr so leicht wie früher.

Wer also auf der Suche nach einem urbanen Lebensgefühl ist, aber nicht sein halbes Gehalt für die Miete opfern will, könnte mit Berlin besser bedient sein. Klar, Paris lockt mit Charme, Kultur und einer ganz eigenen Eleganz – doch das hat seinen Preis. Berlin hingegen punktet mit Vielfalt, Lebensqualität und einem noch immer vergleichsweise milden Wohnungsmarkt.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen