Biologischer Lachs: Ist er wirklich sicher?
Verbraucher fragen sich oft: Ist Bio-Lachs wirklich frei von schädlichen Stoffen? Besonders nachdem in der Vergangenheit immer wieder Rückstände von Konservierungsmitteln in Zuchtfischen entdeckt wurden. Ein Stoff, der lange für Diskussionen sorgte, ist Etchoxyquin. Dieses Konservierungsmittel wurde oft dem Futter in Fischfarmen beigemischt, um das Fischmehl vor dem Verderb zu schützen. Doch seit 2020 ist der Einsatz von Ethoxyquin in der EU für Tierfutter verboten – ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit.
Dennoch war auch Bio-Lachs davon nicht immer ausgenommen. Bereits 2018 fand die Zeitschrift Öko-Test Spuren des bedenklichen Stoffes in einigen Bio-Produkten – ein klarer Verstoß gegen die strengen Bio-Richtlinien. Doch aktuelle Untersuchungen liefern Grund zur Erleichterung: Im neuesten Test wurden keine Rückstände mehr von Ethoxyquin in Bio-Lachsen entdeckt. Das zeigt: Die Kontrollen greifen und die Hersteller halten sich zunehmend an die Vorgaben.
Trotzdem lohnt sich ein kritischer Blick beim Einkauf. Auch bei Discountern wie Lidl oder Aldi gibt es mittlerweile Bio-Lachs – doch die Qualität variiert. Bei einem Test erzielte nur ein einziger Anbieter das Urteil „sehr gut“. Das unterstreicht, dass „Bio“ nicht automatisch gleich „perfekt“ bedeutet. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auf vertrauenswürdige Siegel achten und regionalen oder direkt importierten Bio-Fisch bevorzugen.
Alles in allem zeigt sich: Die Entwicklung ist positiv. Bio-Lachs ist heute sicherer denn je – doch Verbraucher sollten weiterhin wachsam bleiben.
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