Warum Brot normalerweise nicht glutenfrei ist

Wer auf eine glutenfreie Ernährung achten muss, sollte beim Brot besonders vorsichtig sein. Normales Brot enthält Gluten – einen natürlichen Kleber, der vor allem in Weizen, Roggen und Gerste vorkommt. Dieses Protein gibt dem Teig seine elastische Konsistenz und sorgt dafür, dass das Brot beim Backen schön aufgeht und eine saftige Krume bekommt.

Wer unter Zöliakie, einer Weizenallergie oder einer Glutenunverträglichkeit leidet, muss jedoch auf glutenhaltige Getreidesorten verzichten. Dazu gehören eben auch klassische Brote aus Weizenmehl. Auch Nudeln, Kuchen, Kekse, Müslis und Pizza enthalten meist Gluten und sind daher tabu.

Die gute Nachricht: Heute gibt es zahlreiche glutenfreie Alternativen im Supermarkt oder in speziellen Bäckereien. Diese werden aus Reis-, Mais- oder Buchweizenmehl hergestellt und sind explizit als „glutenfrei“ gekennzeichnet. Wichtig ist, beim Kauf immer auf die Zutatenliste zu achten – nur so lässt sich eine versehentliche Aufnahme von Gluten vermeiden.

Glutenfreie Brote haben oft eine andere Konsistenz als herkömmliche Sorten: Sie sind zum Beispiel dichter oder trockener. Doch durch geschickte Rezepturen und frische Zubereitung schmecken viele heute überraschend gut. Wer sich erst einmal umgestellt hat, findet oft sogar seine Lieblingssorte.

Ob im Laden oder selbst gebacken – wer glutenfrei leben muss, muss auf Genuss nicht verzichten. Mit der richtigen Auswahl bleibt das Frühstücksbrot oder Abendessen weiterhin ein Vergnügen.

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