Ist Butter bei der Paleo-Ernährung erlaubt?
Die Frage, ob Butter in die Paleo-Ernährung passt, beschäftigt viele, die sich ursprünglich und naturnah ernähren möchten. Streng genommen stammt Butter von Milchprodukten – und die sind bei Paleo eigentlich tabu. Schließlich basiert die Ernährungsform auf dem Spektrum unserer Vorfahren aus der Steinzeit, die kein Viehzucht hatten und daher keine Milch konsumierten.
Dennoch ist die Lage nicht ganz so eindeutig. Viele moderne Paleo-Vertreter akzeptieren Butter, vor allem dann, wenn sie aus klarem Grasfett stammt – etwa in Form von Ghee. Bei Ghee wird das Fett aus Butter herausgeschmolzen, sodass die milcheigenen Proteine wie Kasein und Laktose weitgehend entfernt werden. Das macht es für viele verträglicher, auch wenn es technisch immer noch aus Milchprodukt entsteht.
Interessant ist auch die gesundheitliche Bewertung: Im Vergleich zu industriell hergestellten Margarinen, die oft mit Transfetten und chemischen Zusätzen belastet sind, gilt Butter als natürlicheres Fett. Sie enthält wichtige Fettlösliche Vitamine wie A, D und K2 – besonders, wenn sie aus Bio-Weidehaltung stammt.
Die Antwort lautet also: mit Bedacht genießbar. Wer sehr empfindlich auf Milcheinzelbestandteile reagiert, sollte lieber auf Butter verzichten oder sich für reines Ghee entscheiden. Alle anderen können – vor allem in Maßen – durchaus Butter als Teil einer ganzheitlichen Ernährung betrachten, die sich am Ursprünglichen orientiert – ohne dogmatisch zu werden.
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