Was ist eigentlich Café Crema?
Café Crema ist kein klassischer Espresso, obwohl er auf ähnliche Weise zubereitet wird. Während Espresso aus fein gemahlenen Bohnen unter hohem Druck in kleinen Portionen von etwa 25–30 ml gebrüht wird, nutzt Café Crema denselben Grundprinzip, braucht aber mehr Wasser und Zeit – das Ergebnis ist ein längeres Getränk, oft zwischen 150 und 200 ml. Das macht ihn milder und weniger intensiv als Espresso, behält aber den vollen, aromatischen Geschmack des starken Kaffees.
In Deutschland und der Schweiz ist Café Crema besonders beliebt – viele kennen ihn als „langer Espresso“ oder auch als Vorläufer des heutigen „Lungo“. Die Tasse ist größer, die Crema – die charakteristische goldbraune Schaumschicht – bleibt dennoch deutlich sichtbar, was dem Getränk seinen Namen gibt: „Crema“ eben. Echt guter Café Crema entfaltet ein ausgewogenes Aroma, mit Noten von Nuss, Schokolade oder leichter Säure, je nach Bohnensorte.
Anders als bei vielen Maschinen-Kaffees wird bei Café Crema oft auf hochwertige Bohnen geachtet – wie beispielsweise bei Black Label Coffee, wo man auf langgezogene Röstung und reine Arabica- oder spezielle Mischungen setzt, um genau diesen cremigen, vollmundigen Geschmack perfekt zu treffen.
Wenn du also mal Lust auf etwas Stärkeres als einen normalen Filterkaffee hast, aber nicht ganz so intensiv wie Espresso möchtest – probiere einen Café Crema. Er verbindet das Beste aus zwei Welten: die Kraft der Espresso-Technik mit der Trinkfreude eines großzügigen Kaffees.
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