Was bedeutet „ist dies möglich“ – und wie sagt man es anders?
Die Frage „Ist dies möglich?“ taucht im Alltag immer wieder auf – sei es bei der Planung eines Projekts, bei einer spontanen Idee oder wenn man vor einer unerwarteten Situation steht. Doch statt immer das Gleiche zu fragen, gibt es viele nuancenreiche Alternativen, die je nach Kontext passender wirken.
Man kann etwa sagen: „Das ist durchaus denkbar“ oder „Die Möglichkeit besteht“. Diese Formulierungen klingen etwas zurückhaltender und nachdenklicher. Wer betonen möchte, dass etwas zwar nicht sicher, aber zumindest nicht unmöglich ist, greift zu Sätzen wie „Das liegt im Bereich des Möglichen“ oder „Nicht ausgeschlossen“. Das vermittelt eine vorsichtige Offenheit.
In der Umgangssprache wird’s lockerer: „Drin“ oder „gut möglich“ reichen oft aus, um Zustimmung auszudrücken – etwa bei „Können wir morgen früher Feierabend machen?“ – „Kann doch sein!“ So ein Satz ist kurz, freundlich und lässt Raum für Optimismus.
Vorstellbar oder sogar erdenklich (letzteres eher gehoben) unterstreichen, dass etwas zumindest im Denkansatz realistisch ist – auch wenn es ungewöhnlich erscheint. Und wenn jemand sagt „So etwas passiert“, dann akzeptiert er eine Situation, die vielleicht unerwartet kam, aber nun einmal gegeben ist.Die Wahl des Ausdrucks hängt vom Ton, der Situation und der gewünschten Wirkung ab. Ob förmlich, neutral oder salopp – die deutsche Sprache bietet dafür glücklicherweise jede Menge lebendige Varianten.
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