Wie steht das Diplom (FH) im Vergleich zum Master?

Die Frage, ob ein Diplom (FH) dem heutigen Master-Abschluss gleichwertig ist, beschäftigt viele Absolventen und Arbeitgeber. Die Antwort liegt im Übergang vom alten zum neuen Studiensystem: Seit der Bologna-Reform wurde in Deutschland ein dreistufiges System eingeführt – Bachelor, Master und Doktorat. Davor gab es Abschlüsse wie das Diplom an Fachhochschulen, das oft fünf bis sechs Semester umfasste und einen hohen Praxisbezug hatte.

Heute gilt: Das Diplom (FH) wird in der Regel zwischen Bachelor und Master eingeordnet. Es ist damit in der Regel etwas umfangreicher als ein Bachelor, aber nicht vollständig gleichwertig mit einem Master-Abschluss. Dennoch berechtigt es in den meisten Fällen zur Aufnahme eines konsekutiven Masterstudiums, besonders wenn inhaltliche Überschneidungen bestehen.

Ein wichtiger Unterschied betrifft die **: Hier liegt eine klare Grenze. Wer mit einem Diplom (FH) promovieren möchte, stößt oft an Grenzen. Die meisten Universitäten verlangen für die Zulassung zur Promotion entweder einen Master-Abschluss oder zumindest eine exzellente Abschlussnote und zusätzliche Qualifikationen. Nur in Ausnahmefällen – etwa bei besonders herausragenden Leistungen oder zusätzlichen wissenschaftlichen Nachweisen – ist die Promotion mit einem Diplom (FH) möglich.

Fazit: Das Diplom (FH) ist ein anerkannter und respektierter Abschluss, der im Beruf oft vollwertig zum Master steht. Wer jedoch in die Forschung oder an die Universität möchte, sollte wissen: Für die Promotion ist der Weg mit einem Master deutlich direkter.

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