Sollte man Kaffee mit oder ohne Milch trinken?
Die Frage, ob Kaffee besser mit oder ohne Milch getrunken werden sollte, hängt stark vom individuellen Gesundheitszustand und der Tageszeit ab. Interessanterweise kann die Zugabe von Milch – trotz der etwa 50 zusätzlichen Kalorien – unter bestimmten Umständen sogar die gesündere Wahl sein. Besonders für Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren, kann die Milch helfen, die Wirkung des Koffeins etwas abzumildern und so den Magen sowie den Schlafrhythmus zu schonen.
Die Milch macht den Kaffee cremiger und verlangsamt die Aufnahme des Koffeins im Körper. Dadurch kann der typische „Koffein-Kick“ etwas sanfter ausfallen, was gerade am späten Nachmittag oder Abend vorteilhaft sein kann. Allerdings gilt für alle Kaffee-Trinker unabhängig von der Zubereitungsart: Wer ohnehin unter Schlafstörungen leidet, sollte laut Experten nach Sonnenuntergang besser ganz auf Kaffee verzichten – egal ob schwarz oder mit Milch.
Die Wirkung von Koffein variiert von Person zu Person, aber im Durchschnitt kann es bis zu sechs Stunden wirken. Wer also um 17 Uhr eine Tasse Milchkaffee trinkt, könnte noch lange danach wachsam bleiben. Am besten ist es, den Kaffeegenuss auf die Vormittagsstunden zu beschränken, besonders wenn Milchprodukte gut vertragen werden. Wer laktoseempfindlich ist, kann stattdessen auf pflanzliche Alternativen wie Hafer- oder Mandelmilch ausweichen.
Letztlich ist weder schwarzer noch milchhaltiger Kaffee pauschal „gesünder“ – es kommt auf den Zeitpunkt, die Menge und die eigene Verträglichkeit an. Ein bewusster Umgang mit dem täglichen Koffeingenuss schont langfristig die Nerven – und den Schlaf.
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