Sind Gurken schwer verdaulich? Tipps für besseren Genuss

Die Gurke gilt als der ultimative Sommer-Klassiker: Sie ist erfrischend, kalorienarm und besteht zu rund 95 Prozent aus Wasser. Doch trotz ihres leichten Images überrascht sie viele Menschen nach dem Essen mit einem unangenehmen Druckgefühl im Magen. Tatsächlich gehören Gurken grundsätzlich zu den eher schwer verdaulichen Gemüsesorten.

Der Grund dafür liegt vor allem in den festen Faserstrukturen und bestimmten Bitterstoffen, die unserem Verdauungstrakt einiges an Arbeit abverlangen. Besonders Menschen mit einem empfindlichen Magen reagieren darauf häufig mit Blähungen oder Aufstoßen. Wer dennoch nicht auf den knackigen Snack verzichten möchte, kann die Verträglichkeit mit ein paar einfachen Handgriffen und Küchenkniffen spürbar verbessern.

Ein echter Geheimtipp aus der Kräuterküche ist die richtige Würze: Dill und Kümmel machen Gurken deutlich besser verdaulich, da sie entkrampfend auf den Magen-Darm-Trakt wirken. Zudem hilft es, die Gurke vor dem Verzehr zu schälen oder die inneren Kerne mit einem Löffel zu entfernen, da sich dort die meisten schwer verdaulichen Stoffe konzentrieren.

Ein weit verbreiteter Mythos ist hingegen das sogenannte Entwässern. Viele Menschen salzen die Gurkenscheiben traditionell ein und lassen sie stehen, um das Wasser zu entziehen. Davon ist jedoch abzuraten: Durch das Salzen gehen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe verloren, die das Gemüse eigentlich so gesund machen. Wer die Gurke lieber schonend genießen möchte, greift stattdessen zu dünnen Scheiben, kaut gründlich und kombiniert sie mit verdauungsfördernden Kräutern.

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