Kann Honig bei hohem Cholesterin helfen?

Obwohl Honig süß ist, könnte er überraschend positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben – besonders bei erhöhtem Cholesterin. Laut einer Beobachtung zeigte der regelmäßige Verzehr von etwa 40 Gramm Honig pro Tag über einen Zeitraum von acht Wochen bemerkenswerte Effekte auf die Blutfette.

Bei verschiedenen Honigsorten sank dabei nicht nur der Nüchternblutzucker, sondern auch die Triglyzeride, das Gesamtcholesterin und insbesondere das sogenannte „schlechte“ LDL-Cholesterin. Das ist bemerkenswert, denn hohe Werte dieser Blutfette gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die genauen Gründe dafür sind noch nicht vollständig geklärt, aber Forscher vermuten, dass die natürlichen Inhaltsstoffe im Honig – wie Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe – eine schützende Wirkung auf die Blutgefäße haben könnten. Besonders stark wirken könnten dunklere, naturbelassene Sorten wie Tannenhonig oder Blütenhonig aus der Region.

Wichtig ist jedoch: Honig ist immer noch Zucker – wenn auch natürlicher Art. Wer unter Diabetes oder Übergewicht leidet, sollte ihn daher bewusst und in Maßen genießen. Eine Portion von ein bis zwei Teelöffeln am Tag kann bereits ausreichen, um von den gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren, ohne den Blutzucker zu stark ansteigen zu lassen.

Ein kleiner Löffel Honig im Tee oder auf dem Frühstücksmüsli könnte also mehr sein als nur ein Genuss – unter der Voraussetzung, dass er Teil einer ausgewogenen Ernährung bleibt. Wie so oft im Leben: Die Dosis macht’s.

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