Welche Brote sind glutenfrei?
Gluten ist ein natürlicher Bestandteil vieler Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste. Diese Proteine sorgen dafür, dass Teig elastisch wird und gut zusammenhält – ideal für fluffiges Brot. Doch nicht jeder verträgt Gluten. Bei Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit kann bereits ein kleiner Brotbissen Beschwerden verursachen.
In Deutschland stammt der Großteil des Brotes aus Getreidesorten, die Gluten enthalten. Das klassische Bauernbrot, das Roggenmischbrot oder das knusprige Brötchen – fast alle beinhalten Gluten. Wer darauf achten muss, sollte daher gezielt nach Alternativen suchen.
Glutenfreies Brot gibt es, aber es ist anders. Es wird aus Getreide wie Reis, Mais oder Buchweizen hergestellt – oder aus gemahlenen Nüssen und Samen. Man findet es inzwischen in vielen Supermärkten, in Reformhäusern oder als frisches Angebot in speziellen Bäckereien. Auch im eigenen Ofen lässt es sich gut backen, etwa mit glutenfreien Mehlmischungen aus dem Fachhandel.
Wichtig ist: Auf die Kennzeichnung achten. Seit 2012 dürfen Lebensmittel mit der Aufschrift „Ohne Gluten“ nur noch dann beworben werden, wenn sie höchstens 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm enthalten. Das garantiert, dass auch empfindliche Personen es bedenkenlos essen können.
Ob aus gesundheitlichen Gründen oder aus Überzeugung – glutenfreies Brot wird immer besser und schmackhafter. Die Auswahl wächst stetig, und wer einmal das richtige Produkt gefunden hat, muss auf Genuss nicht verzichten.
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