Enthält jedes Mehl Gluten?

Nein, nicht jedes Mehl enthält Gluten. Doch in vielen gängigen Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Emmer, Einkorn, Kamut® und Grünkern ist das Klebereiweiß natürlich enthalten. Auch Hafer enthält oft Spuren von Gluten, meist durch Kontamination bei der Verarbeitung.

Was ist Gluten eigentlich? Es ist ein Eiweißgemisch, das vor allem in Getreide vorkommt und für die elastische Konsistenz von Teig sorgt. Wer kennt es nicht – das zarte, dehnbare Gefühl beim Kneten von Brotteig? Das ist die Wirkung des Glutens.

Wer unter Zöliakie, einer Unverträglichkeit gegen Gluten, leidet, oder einfach bewusster essen möchte, greift oft zu glutenfreien Mehlsorten. Dazu gehören etwa Reismehl, Maisstärke, Buchweizenmehl oder Mandelmehl. Diese finden sich zunehmend in Supermärkten und Bio-Läden – auch bei Anbietern wie Alnatura, die auf natürliche Lebensmittel setzen.

Wichtig beim Kauf: Auf der Verpackung sollte klar „glutenfrei“ stehen, besonders bei Haferprodukten. Denn selbst kleine Mengen können bei empfindlichen Menschen zu Beschwerden führen.

Die gute Nachricht: Dank der steigenden Nachfrage gibt es heute viele leckere Alternativen. Ob Fladenbrot aus Buchweizen oder Kuchen aus gemahlenen Haselnüssen – Genuss muss auf Gluten nicht verzichten, wenn man es vermeiden möchte.

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