Strahlend weiße Zähne mit Kurkuma und Kokosöl?

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein: Eine natürliche Mischung aus Kurkuma und Kokosöl soll nicht nur gesund sein, sondern auch für ein helleres Lächeln sorgen. Während Kurkuma seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin Asiens für seine entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt wird, gewinnt Kokosöl hierzulande immer mehr an Beliebtheit – besonders in der Zahnpflege.

Viele schwören auf eine selbstgemachte Paste aus etwas Kokosöl und einem Teelöffel Kurkuma-Pulver. Das Kokosöl wirkt antibakteriell und kann helfen, schädliche Bakterien im Mund zu reduzieren. Gleichzeitig soll das enthaltene Curcumin in Kurkuma Entzündungen im Zahnfleisch lindern und durch seine leicht schleichende Wirkung sogar Zahnstein vorbeugen. Gemeinsam bilden sie eine milde, aber effektive Alternative zu herkömmlichen Zahnpasten – zumindest für alle, die auf natürliche Pflege setzen möchten.

Ein kleiner Nachteil: Kurkuma färbt. Wer die Paste zum ersten Mal benutzt, sollte also vorsichtig sein, denn es kann vorübergehend gelbe Rückstände auf den Zähnen oder im Waschbecken hinterlassen. Doch mit ausreichend Spülen oder einer zusätzlichen Bürste mit klarem Wasser verschwindet dies meist schnell.

Trotz der positiven Berichte: Klinische Studien sind sich noch uneinig, wie stark die bleichende Wirkung wirklich ist. Dennoch lohnt sich der Versuch für viele – besonders, weil beide Inhaltsstoffe neben der Zahnfarbe auch dem allgemeinen Mundgefühl guttun können. Wichtig ist, wie immer: Bei empfindlichen Zähnen oder Zahnfleischproblemen sollte man zunächst einen Zahnarzt konsultieren.

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