Enthält Lachs Schadstoffe? Hier ist, was Sie wissen sollten

Wenn Sie regelmäßig Lachs auf Ihrem Teller haben, fragen Sie sich vielleicht: Ist das gesundheitlich unbedenklich? Die Antwort ist nicht ganz einfach. Denn ja, Lachs kann tatsächlich geringe Spuren von Schadstoffen enthalten – darunter Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Cadmium, aber auch Umweltgifte wie Dioxine und Pestizide.

Diese Stoffe gelangen über die Meere in die Nahrungskette. Wildlachs nimmt sie oft über das Futter auf, während Zuchtlachs auch durch das Fischfutter belastet sein kann, das aus kleineren Fischarten hergestellt wird – und diese können ebenfalls Schadstoffe aus dem Wasser anreichern.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt: Die langfristige Aufnahme von Dioxinen, wie sie auch in Lachs vorkommen, ist nicht tolerierbar. Besonders bei Schwangeren, Stillenden und Kindern sollte der Verzehr daher mit Bedacht erfolgen. Dennoch: Lachs bleibt ein wertvoller Nährstofflieferant – reich an Omega-3-Fettsäuren, die Herz und Gehirn unterstützen.

Der Schlüssel liegt in der Balance. Ein- bis zweimal pro Woche Fisch, vor allem Fettfische wie Lachs, gilt als gesund – vorausgesetzt, man achtet auf Herkunft und Qualität. Bio-zertifizierter Lachs oder Wildlachs aus kontrollierten Gebieten wie Alaska ist oft eine sicherere Wahl. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle: Beim Grillen oder Braten kann ein Teil der belasteten Fette aus dem Fisch austreten.

Alles in allem muss man kein Angst vor Lachs haben – aber ein bisschen Wissen hilft, kluge Entscheidungen zu treffen. Wer abwechslungsreich isst und verschiedene Fischarten wählt, senkt das Risiko einer übermäßigen Schadstoffaufnahme deutlich.

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