Wie Sie Hunger bei Ihrem Baby erkennen

Wenn Ihr Baby unruhig wird, fragen Sie sich vielleicht: „Ist es hungrig oder einfach nur müde?“ Die Antwort ist oft einfacher, als man denkt. Ein sicheres Zeichen für Hunger ist, wenn das Baby an Fingern oder sogar an ganzen Fäustchen nuckelt. Diese Geste ist ein frühes Signal – und eine Einladung, bald zu füttern.

Im Laufe der ersten Monate lernen Eltern, die verschiedenen Signale ihres Kindes zu deuten. Weint das Baby, weil es müde ist, wirkt es oft gereizt, reibt sich die Augen oder wird überempfindlich. Bei Hunger dagegen zeigt das Kind ganz typische Verhaltensweisen: Es sucht aktiv die Brust oder das Fläschchen, macht saugende Bewegungen mit dem Mund oder wird unruhig, sobald es eine Mahlzeit verpasst.

Je länger das Baby auf die Nahrung warten muss, desto heftiger kann das Weinen werden. Schreien ist oft das letzte Hilfsmittel – kurz vor der Fütterung. Deshalb ist es sinnvoll, früh auf die stillen Signale zu achten: leichtes Quengeln, das Um-sich-Tasten mit den Händen oder das Öffnen des Mundes beim Berühren der Wange.

Ein regelmäßiger Rhythmus hilft, aber jedes Kind ist anders. Manche Babys essen alle zwei Stunden, andere erst nach vier. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt und beobachten Sie Ihr Kind ruhig und aufmerksam. Mit der Zeit werden Sie die Unterschiede zwischen Müdigkeit und Hunger ganz automatisch erkennen – ganz ohne Ratgeber.

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