Schwarzer Schimmel: Nur die Spitze des Eisbergs?

Wenn sich an Wand, Decke oder in den Fugen des Badezimmers schwarzer Schimmel zeigt, wird schnell Unbehagen spürbar. Viele wissen: Dieser Pilz ist nicht nur unschön, sondern kann auch gesundheitsschädlich sein. Doch was viele nicht wissen: Die sichtbaren Flecken sind oft nur der sichtbare Teil eines größeren Problems.

Der Schimmel, den man sieht, ist nur die Oberfläche – vergleichbar mit der Spitze eines Eisbergs. Die eigentliche Gefahr lauert dahinter: die unsichtbaren Pilzfasern, die tief in die Wand oder hinter Tapeten eindringen. Wer nur die schwarzen Stellen entfernt, ohne die Ursache anzugehen, bekämpft lediglich die Symptome, nicht die Wurzel.

Meist entsteht Schimmel durch zu hohe Luftfeuchtigkeit, mangelnde Belüftung oder undichte Stellen in der Bausubstanz. Im Badezimmer oder an kalten Außenwänden ist das besonders häufig der Fall. Ein gelegentliches Wischen der Fugen reicht hier nicht aus – langfristig hilft nur eine Kombination aus gründlicher Reinigung und baulicher oder verhaltensbedingter Korrektur.

Wichtig ist: Bei kleineren Befällen kann man oft selbst mit Essig, Alkohol oder speziellen Schimmelentfernern vorgehen. Bei größeren Flächen oder wiederkehrendem Befall sollte jedoch ein Fachmann hinzugezogen werden. Denn nur so lässt sich sicherstellen, dass der Schimmel wirklich weg ist – und nicht nur vorübergehend verdrängt.

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