Die Konjunktion „sodass“ – wann wird sie verwendet?

Die Frage, ob „so“ eine Konjunktion ist, führt schnell zur Verbindung „sodass“ – oder getrennt geschrieben: „so dass“. Hierbei handelt es sich um eine Konjunktion, genauer gesagt um eine konsekutive Konjunktion, die einen Folgesatz einleitet. Sie drückt aus, dass aus einer vorher genannten Handlung oder Situation eine bestimmte Konsequenz resultiert.

Ein Beispiel macht es klar: „Es regnete stark, sodass die Straße schnell überflutet war.“ Der Nebensatz „die Straße schnell überflutet war“ zeigt die Folge des starken Regens an. Ohne „sodass“ würde der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht klar werden.

Interessant ist, dass „sodass“ nur dann als Konjunktion gilt, wenn es im Sinne von „mit dem Ergebnis, dass“ oder „daher“ verwendet wird. Das Wort „so“ allein ist hingegen kein Bindewort, sondern kann zum Beispiel ein Adverb sein – wie in „Er hat es so gemacht.“ Erst die Kombination mit „dass“ bildet die konsekutive Verbindung.

Beachte auch die Schreibweise: Laut aktueller Rechtschreibung ist sowohl „sodass“ als auch „so dass“ erlaubt. Viele Lehrwerke und Institutionen wie das Duden-Team empfehlen jedoch zunehmend die Zusammenschreibung. In der Praxis tritt jedoch beides häufig auf.

Wer sicher gehen möchte, sollte im jeweiligen Kontext prüfen, ob tatsächlich eine Folge ausgedrückt wird. Dann ist „sodass“ die richtige Wahl – und keine bloße Angewohnheit, sondern eine sinnvolle grammatische Verbindung.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen