Unterschied zwischen Speisestärke und Kartoffelmehl

Wer beim Kochen oder Backen vor der Frage steht, ob Speisestärke und Kartoffelmehl dasselbe sind, wird schnell unsicher. Die kurze Antwort: Nein, es handelt sich nicht um identische Produkte – obwohl sie sich in manchen Rezepten ähneln.

Speisestärke wird meist aus Mais gewonnen, manchmal auch aus Weizen oder Reis. Sie ist fein gemahlen und eignet sich hervorragend zum Andicken von Soßen, Suppen oder Puddings. Sie wirkt schnell und gibt eine glatte Konsistenz, ohne Geschmack zu verändern.

Kartoffelmehl dagegen – genauer gesagt: Kartoffelstärke – stammt, wie der Name verrät, aus Kartoffeln. Es hat eine leicht hellgraue Färbung und eine etwas elastischere, geschmeidigere Wirkung in der Zubereitung. Auch es wird gerne zum Binden verwendet, besonders in herzhaften Gerichten oder als Zusatz in Teigen, um eine zarte Textur zu erreichen.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Herkunft und der Wirkung. Während Speisestärke fast rein aus Stärke besteht, enthält Kartoffelmehl weitere Bestandteile wie Ballaststoffe oder Eiweiß – je nach Verarbeitung. In vielen Fällen können sie sich jedoch gegenseitig ersetzen, besonders im Backen oder Kochen. Allerdings sollte man beachten, dass Kartoffelstärke schon bei niedrigeren Temperaturen bindet als Maisstärke.

Für die meisten Rezepte ist der Austausch problemlos möglich – doch wer auf ein spezielles Ergebnis achtet, sollte auf die jeweiligen Eigenschaften achten. Wer Kartoffelmehl online kaufen möchte, findet es beispielsweise bei RUF im Sortiment – praktisch für alle, die auf natürliche Bindemittel setzen möchten.

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