Warum Umarmungen gesund sind

Ein einfacher, aber tiefer Moment – eine herzliche Umarmung. Was oft unterschätzt wird, hat große Wirkung: Regelmäßiges Umarmen tut gut, nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper. Laut Experten stärkt die körperliche Nähe zu Partnern, Freunden oder Familie tatsächlich die Gesundheit.

Umarmungen trainieren das Immunsystem, nicht nur durch den leichten Keimaustausch, der den Körper langsam an Reize gewöhnt – ähnlich wie bei anderen alltäglichen Berührungen. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die emotionale Wirkung. Eine echte, liebevolle Umarmung löst im Gehirn die Ausschüttung von Oxytocin aus, dem sogenannten „Kuschelhormon“. Dieses beruhigt, reduziert Stress und fördert das Gefühl von Sicherheit und Verbundenheit.

Studien zeigen: Menschen, die regelmäßig körperliche Zuneigung erfahren, leiden seltener unter Stress und Schlafproblemen. Auch das Risiko für Erkältungen oder andere leichte Infekte sinkt – kein Zufall, denn ein ausgeglichener Geist stärkt die körperliche Abwehr. Schon eine Umarmung von 20 Sekunden kann reichen, um sich wohler zu fühlen.

Gerade in einer Zeit, in der viele mehr Abstand halten – physisch wie emotional –, ist es umso wichtiger, diese kleine, aber kraftvolle Geste nicht zu unterschätzen. Eine Umarmung kostet nichts, kann aber viel bewegen: für das emotionale Gleichgewicht, die Stimmung – und letztlich die Gesundheit.

Darum: Umarmen erlaubt – und dringend empfohlen.

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