Warum Zimt im Müsli gesund sein kann – aber nur in Maßen

Ein bisschen Zimt im Müsli am Morgen – das klingt nicht nur wohlig und aromatisch, sondern gilt auch als gesund. Tatsächlich kann eine kleine Menge Zimt durchaus positive Wirkungen haben: Er regt den Stoffwechsel an, hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und wird sogar als natürlicher Schlankmacher gehandelt. Doch wie so oft im Leben gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift.

Zimt enthält einen Stoff namens Cumarin – besonders in der sogenannten Cassia-Sorte, die oft im Handel ist. In größeren Mengen kann Cumarin die Leber belasten und langfristig sogar schädigen. Wer täglich mehrere Teelöffel Zimt isst, riskiert somit ungewollte Nebenwirkungen. Ein halber Teelöffel pro Tag reicht daher völlig aus, um den Genuss zu genießen – ohne Gesundheitsrisiko.

Wenn du Zimt im Müsli magst, lohnt es sich, auf die Menge zu achten. Besser noch: Greife gelegentlich zu Ceylon-Zimt, der deutlich weniger Cumarin enthält als die günstigeren Sorten. So holst du dir den typischen Geschmack, ohne die Leber zu überlasten.

Ein weiterer Pluspunkt: Zimt macht satt und kann helfen, Heißhungerattacken vorzubeugen. Zusammen mit Nüssen, Haferflocken und frischem Obst im Müsli ist er also eine feine, gesunde Ergänzung – wenn er sparsam eingesetzt wird. Der Genuss beginnt eben erst da, wo die Dosis stimmt.

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