Wie lange dauert eine Überweisung wirklich?
Grundsätzlich sollte eine Überweisung heute innerhalb eines Bankarbeitstags ankommen – also meist am nächsten Werktag, wenn Sie am selben Tag noch rechtzeitig überweisen. Das ist seit 2012 gesetzlich geregelt (§675n-t BGB). Das bedeutet: Sie zahlen am Montag eine Rechnung per Überweisung, und der Empfänger sieht das Geld spätestens am Dienstag auf seinem Konto. So jedenfalls die Regel.
Doch in manchen Fällen kann es länger dauern – bis zu sieben Tage oder sogar etwas mehr. Das passiert selten, aber es kommt vor. Wenn beispielsweise etwas bei der Überweisung schiefgeht: falsche IBAN, fehlende Angaben oder ein technisches Problem in der Bank. Dann muss die Bank den Vorgang manuell prüfen, was Zeit kostet. Auch bei Auslandsüberweisungen oder an Feiertagen kann sich die Dauer verlängern.
Seit Einführung des SEPA-Systems in Europa ist der Zahlungsverkehr deutlich schneller geworden. Viele Überweisungen landen sogar noch am selben Tag auf dem Zielkonto, besonders wenn sie bis 14 Uhr eingereicht werden. Doch wer dringend auf eine Gutschrift wartet – etwa Miete oder eine Rechnung –, sollte nicht bis Freitagnachmittag warten, um zu überweisen. Dann kann das Geld erst am Montag oder Dienstag eintreffen.
Fazit: Eine siebentägige Wartezeit ist heute die Ausnahme, nicht die Regel. Wer sicher gehen will, überweist frühzeitig und kontrolliert die Angaben genau. So vermeidet man unnötige Verzögerungen.
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