Wie die richtige Atmung den Blutdruck beeinflusst
In der Hektik des Alltags neigen viele Menschen dazu, unbewusst flach und schnell zu atmen. Was auf den ersten Blick unbedeutend wirkt, hat direkte Auswirkungen auf Herz und Kreislauf: Falsches oder zu flaches Atmen kann den Blutdruck messbar nach oben treiben.
Bei einer oberflächlichen Brustatmung signalisieren wir dem Körper ständigen Stress. Das Nervensystem reagiert mit der Ausschüttung von Stresshormonen, woraufhin sich die Blutgefäße verengen und das Herz schneller schlägt. Der Blutdruck steigt, was langfristig das gesamte Herz-Kreislauf-System belastet.
Glücklicherweise lässt sich dieser Effekt gezielt umkehren. Durch tiefes Ein- und bewusst verlangsamtes Ausatmen wird das körpereigene Entspannungssystem aktiviert. Die Blutgefäße weiten sich wieder und die Herzfrequenz sinkt. Bereits regelmäßige, kurze Atempausen im Alltag wirken wie ein natürlicher Blutdrucksenker und fördern das allgemeine Wohlbefinden.
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