Darf ich meinem Hund Ibuprofen geben?

Die kurze und klare Antwort: Nein, niemals. Medikamente wie Ibuprofen können für Hunde lebensgefährlich sein, selbst in geringen Mengen. Was für Menschen eine harmlose Schmerztablette sein mag, ist für Hunde oft ein tödliches Risiko.

Ibuprofen gehört zu den nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR), die bei Mensch und Tier Schmerzen lindern können – doch Hunde vertragen diese Substanz extrem schlecht. Bereits eine Dosis von 8 mg pro Kilogramm Körpergewicht kann schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Bei einer 800-mg-Tablette reicht das aus, um einen kleinen Hund tödlich zu vergiften.

Typische Symptome einer Ibuprofen-Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit und Bauchschmerzen. Später können Nierenschäden, Magengeschwüre oder sogar Organversagen folgen. Oft ist dann schon zu viel Zeit verloren – die Behandlung wird schwieriger.

Wenn Ihr Hund Schmerzen hat oder verletzt ist, geben Sie niemals eigenmächtig Medikamente**. Konsultieren Sie immer einen Tierarzt. Es gibt speziell für Hunde zugelassene und sichere Präparate, die genau auf ihren Stoffwechsel abgestimmt sind. Was beim Menschen hilft, ist beim Tier oft Gift.

Behalten Sie Schmerzmittel gut verschlossen außer Reichweite – Hunde sind neugierig und können Tabletten schnell fressen, ohne dass man es bemerkt. Vorbeugen ist besser als heilen. Ihre Tierarztpraxis rät daher: Finger weg von Ibuprofen – Ihr Hund verdient sichere und artgerechte Behandlung.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen