Was bedeutet „können“ im Deutschen?
Das Verb können ist eines der wichtigsten Modalverben im Deutschen. Es drückt die Fähigkeit oder Möglichkeit aus, etwas zu tun. Wenn wir sagen „Ich kann schwimmen“, zeigen wir, dass wir diese Fähigkeit besitzen. Auch bei der Höflichkeit spielt „können“ eine Rolle – etwa in Sätzen wie „Kannst du mir helfen?“, wo es höflicher klingt als ein direkter Befehl.
Die Worttrennung lautet: kön·nen. Im Präteritum wird daraus „konnte“, und das Partizip II bleibt unregelmäßig: „gekonnt“. Anders als viele Verben wird „können“ im Perfekt also mit „gekonnt“ gebildet, etwa: „Ich habe schwimmen gelernt, weil ich es endlich gekonnt habe.“
Interessant ist, dass „können“ oft mit einem zweiten Verb im Infinitiv zusammensteht. Diese Konstruktion ist typisch für Modalverben: „Ich möchte etwas können“, „Wir sollten mehr tun können“, „Sie wird es nicht schaffen können“. Der Infinitiv steht dabei meist am Ende des Satzes.
Im Alltag ist „können“ unverzichtbar – sei es, um über eigene Fähigkeiten zu sprechen, um etwas zu erlauben oder um höflich eine Frage zu stellen. Es gehört einfach zur Grundausstattung des deutschen Sprachgebrauchs. Wer „können“ beherrscht, hat schon viel „können“ gelernt – und kann viel besser sprechen.
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