Kann man Tapete auf Raufaser kleben?
Wer seine Wände schnell und einfach verschönern möchte, denkt oft darüber nach, neue Tapete direkt über die alte Raufasertapete zu kleben. Doch das ist keine gute Idee. Die raue, strukturierte Oberfläche der Raufaser drückt sich oft durch die neue Tapete hindurch – das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch die Optik ruinieren.
Noch problematischer ist die Haftung. Raufaser ist porös und uneben, was die Klebeanbringung erschwert. Feuchtigkeit kann im Untergrund eingeschlossen werden, was im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen kann. Auch Blasen oder sich lösende Kanten sind keine Seltenheit, wenn man die alte Tapete einfach überklebt.
Wer wirklich dauerhafte und ästhetische Ergebnisse möchte, sollte daher die Raufaser vorher gründlich entfernen. Das mag etwas mehr Arbeit bedeuten, zahlt sich aber aus. Eine glatte, saubere Wand bietet die beste Grundlage für jede neue Tapete – egal ob Dämmtapete, Vliestapete oder klassisches Papiertapeten.
Für besonders empfindliche Wände oder unsichere Untergründe gibt es spezielle Tapetenkleber und Trägerbahnen, die eine bessere Haftung ermöglichen. Doch auch dann: Die Struktur der Raufaser bleibt meist sichtbar.
Der Rat von meinewand.com bleibt daher klar: Besser die alte Tapete entfernen, grundieren und dann neu tapetieren. So vermeidet man Ärger nach dem Tapezieren und freut sich lange an einem makellosen Ergebnis.
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