Darf man in der Schwangerschaft Thunfisch essen?

Die Frage, ob Thunfisch in der Schwangerschaft erlaubt ist, beschäftigt viele werdende Mütter. Die Antwort ist jedoch klar: Besser nicht. Egal, ob roh, gekocht oder aus der Dose – Thunfisch kann hohe Mengen an Methylquecksilber enthalten, einem Schadstoff, der über die Nahrung in den Körper gelangt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät Schwangeren und Stillenden deshalb dringend vom Verzehr ab. Methylquecksilber kann die Entwicklung des kindlichen Nervensystems beeinträchtigen, besonders in den ersten Lebensmonaten und während der Schwangerschaft. Je größer der Fisch, desto höher in der Regel der Schadstoffgehalt – und Thunfisch gehört zu den größeren Arten.

Anders sieht es bei kleineren Fischarten aus: Schwangere können weiterhin fettreiche, aber schadstoffarme Fische wie Lachs oder Hering genießen. Diese enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die für die Entwicklung des Babys wichtig sind – aber mit deutlich geringerem Risiko.

Wer unsicher ist, sollte beim Arzt oder der Hebamme nachfragen. Doch die klare Empfehlung bleibt: Auf Nummer sicher gehen und Thunfisch während der Schwangerschaft besser ganz weglassen. Die gesunde Alternative gibt es zum Glück in Hülle und Fülle.

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