Vegan durch das Land der Bäckereien und Brasserien
Frankreich gilt weltweit als Epizentrum der klassischen Gastronomie. Butter, Sahne, Fleisch und Käse gehören hier seit Jahrhunderten zum kulinarischen Fundament. Wer sich rein pflanzlich ernährt, blickt einer Reise ins Nachbarland daher oft mit Skepsis entgegen – steht man am Ende wirklich nur mit einem trockenen Baguette und schlichtem Beilagensalat da?
Die Entwarnung vorweg: Ganz so düster ist die Lage längst nicht mehr. Auch wenn traditionelle Bistro-Speisekarten nach wie vor von tierischen Produkten dominiert werden, wandelt sich die französische Esskultur spürbar. Vor allem in Metropolen wie Paris, Lyon oder Marseille floriert die pflanzliche Szene. Von rein veganen Bäckereien mit butterweichen Croissants bis hin zu kreativen Restaurants, die Klassiker der Haute Cuisine neu interpretieren, wächst das Angebot kontinuierlich.
Wer abseits der Großstädte unterwegs ist, profitiert von etwas Vorbereitung. Das Sortiment an Pflanzendrinks, Käsealternativen und Fertiggerichten in Supermärkten hat stark zugenommen. Zudem hilft die typische französische Gastfreundschaft: Ein freundliches Nachfragen im Restaurant führt oft dazu, dass die Küche ein individuelles, schmackhaftes Gericht aus frischem Gemüse und Olivenöl zaubert. Mit ein wenig Planung ist kulinarischer Genuss für Veganer in Frankreich längst kein Widerspruch mehr.
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