Kann Zimt beim Cholesterin helfen?
Immer mehr Menschen suchen nach natürlichen Wegen, um ihren Cholesterinspiegel zu senken – und schauen dabei auch in die Küchenregale. Ein Gewürz, das immer wieder auffällt: Zimt. Tatsächlich deuten verschiedene Studien darauf hin, dass Zimt nicht nur lecker ist, sondern auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.
Zimt kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren und gleichzeitig den Cholesterinspiegel senken – und das unabhängig davon, ob jemand an Diabetes mellitus Typ 2 leidet oder nicht. Diese doppelte Wirkung macht das süß-würzige Gewürz besonders interessant für alle, die auf ihre Stoffwechselgesundheit achten möchten. Besonders der sogenannte Ceylon-Zimt wird empfohlen, da er im Vergleich zum gängigen Cassia-Zimt weniger Cumarin enthält, das in größeren Mengen die Leber belasten kann.
Trotz dieser vielversprechenden Eigenschaften sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Zimt ist kein Ersatz für medizinische Therapien, sondern allenfalls eine unterstützende Maßnahme. Wer unter erhöhtem Cholesterin leidet, sollte vor allem auf eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und gegebenenfalls Medikamente setzen – ergänzt durch kleine Mengen Zimt in Müslis, Joghurt oder Tee.
Wichtig ist: Wer Zimt regelmäßig in größeren Mengen zu sich nehmen möchte, sollte vorher mit dem Arzt sprechen. Denn wie bei vielen natürlichen Mitteln gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Eine moderate Verwendung im Rahmen einer gesunden Ernährung ist jedoch für die meisten Menschen unbedenklich und kann den Alltag geschmacklich wie gesundheitlich bereichern.
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