Kartoffelmehl oder Speisestärke – was passt besser?
Wenn im Rezept Kartoffelmehl fehlt, fragen viele: Kann man stattdessen Speisestärke nehmen? Die Antwort lautet: Ja, und das sogar oft ohne Probleme. Kartoffelstärke – auch als Speisestärke bekannt – wird aus Kartoffeln gewonnen und ist im Grunde dasselbe Produkt, nur in feinerer Form.
Der große Vorteil von Kartoffelstärke: Sie ist geschmacksneutral und eignet sich deshalb hervorragend zum Binden von Soßen, Suppen oder Eintöpfen. Auch in der süßen Küche überzeugt sie – etwa in Kuchen oder Puddings, wo sie für eine zarte, weiche Textur sorgt. Wer also Kartoffelmehl nicht zur Hand hat, kann meist problemlos auf Kartoffelstärke umsteigen.
Wichtig ist jedoch: Kartoffelmehl und Speisestärke sind nicht hundertprozentig identisch. Kartoffelmehl wird aus ganz getrockneten Kartoffeln hergestellt und hat einen intensiveren Geschmack. Es eignet sich besser für herzhafte Teige oder als Panade. Speisestärke hingegen ist feiner und reiner in der Stärkezusammensetzung – ideal also zum Binden oder für zarte Backwaren.
Ein Tipp: Bei Rezepten, bei denen es auf Leichtigkeit ankommt, ist Kartoffelstärke oft sogar die bessere Wahl. Doch Achtung: Es gibt Stärkearten aus Mais oder Weizen – die verhalten sich anders. Wer Kartoffelstärke ersetzen möchte, sollte daher darauf achten, dass es wirklich Kartoffel-stärke ist.
Also ja – in den meisten Fällen kann man getrost Kartoffelstärke statt Kartoffelmehl nehmen. Das Ergebnis bleibt meist genauso gut, manchmal sogar besser.
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