Wird man im Schatten wirklich braun?
Die Sonne brennt vom Himmel, und viele suchen Schutz unter einem großen Sonnenschirm am Strand oder im Garten. Doch ist man dort wirklich sicher vor der Sonnenstrahlung? Die Antwort ist: nicht ganz. Auch im Schatten kann man braun werden – und das überrascht viele.
Der Grund liegt in der indirekten Sonneneinstrahlung. Die UV-Strahlen werden nicht nur direkt von oben, sondern auch von der Umgebung reflektiert – vom Wasser, vom Sand, vom Beton oder sogar vom Rasen. Diese diffuse Strahlung** trifft seitlich auf die Haut und kann dort langsam eine Bräunung verursachen. Besonders bei längerem Aufenthalt ohne Schutz kann das passieren, oft, ohne dass man es bemerkt.
Menschen mit heller Haut sollten besonders vorsichtig sein. Selbst im Schatten können sie einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommen, wenn sie stundenlang ungeschützt sitzen. Ein Sonnenschirm bietet zwar Schatten, aber keinen hundertprozentigen Schutz. Die UV-Strahlen finden immer wieder einen Weg.
Deshalb ist es klug, auch im Schatten an Sonnenschutz zu denken. Eine luftige lange Kleidung, eine Hutkrempe oder Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor machen einen großen Unterschied – besonders an heißen Sommertagen. Die Haut dankt es langfristig, denn jeder ungeschützte Aufenthalt in der Sonne zählt.
Also ja: Man kann durchaus im Schatten braun werden. Aber besser gesagt: Man sollte sich nicht täuschen lassen. Die Sonne ist schlauer, als man denkt – und der Schatten ist kein unsichtbares Schild gegen UV-Strahlen.
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