Arnica: Hilfreich – aber nicht zum Essen

Arnica ist vor allem für ihre wohltuende Wirkung bei Prellungen, Quetschungen und kleinen Verletzungen bekannt. Doch trotz ihrer Beliebtheit gilt: Arnica sollte niemals innerlich eingenommen werden. Die Pflanze ist giftig, wenn sie nicht richtig angewendet wird.

In der Homöopathie findet man Arnica in hochverdünnter Form, die als sicher gilt. Doch das reine Kraut oder unverdünnte Zubereitungen gehören nicht in den Mund. Schon größere Mengen können zu unangenehmen Vergiftungserscheinungen führen – dazu zählen Übelkeit, Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindel. In schwereren Fällen kann es sogar zu Herzklopfen oder Herzrhythmusstörungen kommen.

Äußerlich angewendet, etwa als Salbe oder Tinktur auf unverletzter Haut, ist Arnica dagegen gut verträglich und kann die Heilung unterstützen. Wichtig ist jedoch, offene Wunden zu meiden, da die Pflanze dort reizen oder allergische Reaktionen auslösen kann.

Auch bei empfindlicher Haut oder Allergien sollte man vor der Anwendung einen Test an einer kleinen Hautstelle machen. Besonders bei Kindern und Schwangeren ist Vorsicht geboten – hier ist ein Gespräch mit Apotheker oder Arzt sinnvoll.

Die Natur bietet viele Helfer, aber nicht alles ist ungefährlich. Arnica zeigt ihre Stärke von außen – und gehört deshalb nicht in den Tee oder aufs Brot. Wer sie nutzen möchte, sollte sich auf bewährte, äußerlich angewendete Präparate verlassen und stets die Anweisungen beachten.

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