Sind 7000-Züge-Vapes in Deutschland erlaubt?

Wer sich in letzter Zeit mit Einweg-Vapes beschäftigt hat, ist vermutlich auf Modelle mit bis zu 7000 Zügen gestoßen – farbenfrohe, kompakte Geräte, die vor allem bei jüngeren Nutzern beliebt sind. Doch eines sollte klar sein: solche Vapes sind in Deutschland nicht erlaubt.

Der Grund liegt in der europäischen Rechtslage. Die EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD) beschränkt das Füllvolumen von E-Zigaretten auf maximal 2 Milliliter, wenn sie Nikotin enthalten. Die meisten 7000-Züge-Vapes überschreiten diese Grenze deutlich – oft enthalten sie zwischen 10 und 14 ml Liquid. Damit verstoßen sie direkt gegen das geltende Gesetz.

Auch wenn manche dieser Geräte im Internet oder in ausländischen Shops angeboten werden, dürfen sie hierzulande weder verkauft noch legal erworben werden. Zwar gibt es immer wieder Diskussionen darüber, wie streng die Kontrollen tatsächlich sind, aber rechtlich gesehen bleibt die Lage eindeutig: Nikotinhaltige Einweg-E-Zigaretten mit mehr als 2 ml Fassungsvermögen sind verboten.

Verbraucher sollten daher vorsichtig sein und sich vor dem Kauf informieren. Wer dennoch auf riskante Produkte setzt, läuft nicht nur Gefahr, gegen das Gesetz zu verstoßen, sondern kann auch auf minderwertige Qualität treffen – schließlich unterliegen illegale Produkte keiner offiziellen Prüfung.

Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen: Es gibt durchaus legale Alternativen mit 2 ml Tank und zugelassenem Nikotingehalt. Auch wenn sie weniger „Züge“ versprechen – sie halten, was das Gesetz erlaubt: eine sichere und kontrollierte Nutzung.

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