Sind HEETS in den USA erlaubt?
Im Oktober 2021 sorgte eine Entscheidung der United States International Trade Commission (USITC) für Aufsehen: Der Import und Verkauf des IQOS-Systems in den USA wurde untersagt. Diese unabhängige Behörde ist unter anderem für den Schutz von Handelsrechten zuständig und urteilte im Streit zwischen Philip Morris, dem Hersteller von IQOS, und dem Konkurrenten Philip Morris International (PMI) zugunsten von Rechtsverletzungen im Zusammenhang mit Patenten.
Was bedeutet das für HEETS? HEETS sind die speziellen Tabaksticks, die ausschließlich für das IQOS-System entwickelt wurden. Da das Gerät selbst vom Importverbot betroffen ist, sind auch die passenden Sticks nicht mehr legal erhältlich. Obwohl IQOS als Tabakerhitzer und nicht als herkömmliche Zigarette beworben wird, blockierte die Entscheidung den Zugang des gesamten Systems zum US-Markt – zumindest vorübergehend.
Interessanterweise hat die Food and Drug Administration (FDA) IQOS bereits im Jahr 2020 als „risk-reduced“ (risikoärmer) im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten eingestuft – eine Anerkennung, die zeigt, dass das System technisch gesehen als Fortschritt gilt. Doch aufgrund der patentrechtlichen Streitigkeiten blieb der Vertrieb verboten, unabhängig von gesundheitlichen Bewertungen.
Heute bleibt die Lage komplex: Während in vielen Ländern HEETS und IQOS regulär verkauft werden, ist in den USA der Markt weiterhin schwer zugänglich. Ob sich dies in Zukunft ändert, hängt nicht nur von rechtlichen, sondern auch von regulatorischen Entscheidungen ab.
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