Sind IQOS-Geräte wirklich sicherer als herkömmliche Zigaretten?

Die Frage, ob IQOS und ähnliche Erhitzen- statt Verbrennen-Produkte sicherer sind als herkömmliche Zigaretten, beschäftigt viele Raucher, die nach einer „gesünderen“ Alternative suchen. Die Antwort ist jedoch nicht so einfach wie oft behauptet.

Obwohl IQOS keinen Tabak verbrennt, sondern erhitzt, wird weiterhin Nikotin und ein Aerosol freigesetzt, das krebserregende Chemikalien enthält – dieselben, die auch in Zigarettenrauch vorkommen. Laut dem MD Anderson Cancer Center wurden einige dieser schädlichen Substanzen in IQOS-Aerosolen in geringeren Konzentrationen gemessen, andere jedoch in höheren Werten als bei herkömmlichem Rauch. Das bedeutet: Das Risiko ist nicht weg, nur anders.

Die Idee hinter IQOS klingt logisch: Weniger Verbrennung könnte weniger Schadstoffe bedeuten. Doch selbst ohne offene Flamme entsteht ein Aerosol, das Lungen reizen und langfristig gesundheitliche Schäden verursachen kann. Experten warnen daher davor, IQOS als „sichere“ oder „gesunde“ Alternative zu betrachten. Besonders junge Menschen, die noch nie geraucht haben, könnten durch den vermeintlich harmlosen Eindruck zum Nikotinkonsum verleitet werden.

Eindeutig ist: Die sicherste Entscheidung für die Gesundheit ist, gar nicht zu rauchen – egal in welcher Form. Wer sucht, sollte sich an professionelle Beratungsangebote halten, statt auf technische Produkte zu setzen, deren langfristige Folgen noch nicht ausreichend erforscht sind.

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