Soll man mit vollem Magen in die Sauna gehen?

Die Sauna ist ein Ort der Entspannung und Reinigung – doch damit der Körper wirklich entspannen kann, sollte man ein paar einfache Regeln beachten. Eine der wichtigsten: Nicht mit vollem Magen unter die Saunahitze.

Wenn der Magen voll ist, leitet der Körper automatisch mehr Blut in den Verdauungstrakt, um die Nahrung zu verarbeiten. Gleichzeitig verlangt die Hitze der Sauna dem Kreislauf aber auch viel ab: Die Blutgefäße weiten sich, der Puls steigt, der Körper schwitzt. Beides gleichzeitig – Verdauung und Hitzebelastung – ist eine enorme Anstrengung für das Herz-Kreislauf-System.

Wer mit vollem Bauch in die Sauna geht, riskiert schnell Schwindel, Übelkeit oder sogar einen Kreislaufkollaps. Deshalb gilt: Planen Sie Ihren Saunabesuch am besten eine bis zwei Stunden nach einer Mahlzeit. So hat der Körper genug Zeit, die wichtigsten Verdauungsschritte zu machen, ohne belastet zu sein.

Ein leichter Snack vorher ist in Ordnung – etwa ein Stück Obst oder ein Joghurt. Aber große Portionen, fetthaltige oder schwere Speisen sollten vermieden werden. Noch besser: Gönnen Sie sich das wohlverdiente Essen nach der Sauna. Dann kann der Körper die Ruhe genießen und danach mit neuer Energie gestärkt werden.

Ein ausgewogenes Timing macht den Saunagang nicht nur sicherer, sondern auch angenehmer. Wer seinem Körper Zeit gibt, entspannt sich wirklich – von innen heraus.

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