Sollte man regelmäßig zum Arzt gehen?

Ja, regelmäßige Arztbesuche sind wichtig – auch wenn man sich gesund fühlt. Viele Erkrankungen zeigen am Anfang kaum Symptome, doch durch Vorsorgeuntersuchungen lassen sie sich früh erkennen und besser behandeln. Der Hausarzt spielt hier eine zentrale Rolle: Er führt etwa die jährliche Gesundheitscheck-up ab dem 35. Lebensjahr durch, bei dem Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes entdeckt werden können.

Der Zahnarzt sollte mindestens zweimal im Jahr aufgesucht werden. Regelmäßige Kontrollen helfen, Karies und Parodontitis vorzubeugen. Auch der Augenarzt ist wichtig, besonders wenn Sehprobleme auftreten. Doch auch ohne Beschwerden lohnt sich ab und zu ein Besuch, um Augenerkrankungen wie Grauen Star oder Netzhautschäden früh zu erkennen.

Für Frauen gilt zusätzlich: Die gynäkologische Vorsorge ist unverzichtbar. Ab dem 20. Lebensjahr wird empfohlen, jährlich zum Frauenarzt zu gehen. Dabei werden Gebärmutterhalsabstriche (Pap-Test) gemacht, um Frühstadien von Gebärmutterhalskrebs zu erkennen. Auch die Brustuntersuchung gehört dazu. Ab 50 Jahren kommt die Mammographie-Screening-Untersuchung hinzu, die Brustkrebs früh entdecken kann.

Kurz: Vorbeugen ist besser als heilen. Viele dieser Untersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen – nutzen Sie sie daher einfach. Es geht nicht darum, krank zu sein, sondern gesund zu bleiben. Die richtige Vorsorge kann Leben retten.

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