Sollte man während der Periode Eisen zu sich nehmen?

Während der Periode verliert der Körper Blut – und damit auch Eisen. Bei einer normalen Menstruation ist das meist kein Problem. Doch wenn die Blutung besonders stark ist, zum Beispiel über 40 Milliliter pro Zyklus, kann der Eisenhaushalt ins Wanken geraten.

Ein Mangel führt oft zu Müdigkeit, blasser Haut und schwindelerregender Schwäche – typische Anzeichen von Anämie, also Blutarmut. Vorbeugen kann man am besten mit einer eisenreichen Ernährung. Besonders gut sind rotes Fleisch, Linsen, Spinat, Haferflocken oder auch getrocknete Aprikosen. Kombiniert mit Vitamin C – etwa durch einen Schuss Zitrone oder eine Scheibe Paprika – wird das Eisen vom Körper besser aufgenommen.

Wenn die Blutung sehr intensiv ist und sich über mehrere Tage erstreckt, reicht die Ernährung allein manchmal nicht aus. Dann kann ein Arzt gezielt helfen – sei es durch eine Blutuntersuchung oder die Empfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln. Wichtig ist: Nicht selbst hochdosiert supplementieren, ohne den Eisenstatus zu kennen. Zu viel Eisen kann nämlich auch belastend für den Körper sein.

Also: Ja, es ist sinnvoll, besonders in starken Tagen auf ausreichend Eisen zu achten – am besten über die Ernährung. Wer unsicher ist, sollte sich beraten lassen. Jede Frau ist anders, und der Körper kennt seine Bedürfnisse am besten.

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