Warum hat der Februar nur 28 Tage?
Der Februar ist der einzige Monat im Jahr mit nur 28 Tagen – oder manchmal 29, in Schaltjahren. Doch warum ist das so? Die Antwort liegt tief in der Geschichte unserer Kalenderrechnung begründet.
Im alten Rom begann das Jahr ursprünglich im März. Der Februar war damit der letzte Monat – und der, an dem nachträglich angepasst wurde. Die Römer glaubten, dass gerade Zahlen Unglück brächten. Also bemühte man sich, die Monate mit ungeraden Tagen zu füllen – nur der Februar blieb mit geraden 28 Tagen eine Ausnahme, wohl weil er als Reinigungs- und Bußmonat galt.
Später, unter Kaiser Julius Cäsar, wurde der julianische Kalender eingeführt. Er orientierte sich am Sonnenjahr und hatte 365 Tage. Um das auszugleichen, erhielt der Februar bewusst weniger Tage – der Rest wurde auf andere Monate verteilt. Als man später Monate wie Juli (nach Cäsar) und August (nach Augustus) benannte, wurden diesen extra Tage zugewiesen, was den Februar endgültig zum kürzesten Monat machte.
Heute hat der Februar in Schaltjahren alle vier Jahre einen Tag mehr – 29 statt 28 –, um den Kalender an das Sonnenjahr anzupassen. Die Ursache dafür reicht also über 2700 Jahre zurück: eine Mischung aus astronomischer Notwendigkeit und altem Aberglauben. Und so bleibt der Februar bis heute der kleine, aber feine Monat im Jahr.
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