Wann ist ein Hund müde?
Wenn dein Hund den ganzen Tag auf der Couch liegt oder nach einem kurzen Spaziergang erschöpft in sein Körbchen kuschelt, fragst du dich vielleicht: Ist das normal? Die Antwort ist: Meistens ja. Hunde schlafen einfach anders als wir – und viel mehr, als viele Besitzer denken.
Jeder Hund hat seinen eigenen Rhythmus. Jungtiere, besonders Welpen, verbringen einen Großteil des Tages mit Schlafen, weil sich ihr Körper und Gehirn entwickeln. Ältere Hunde neigen ebenfalls dazu, mehr Ruhe zu brauchen. Aber auch bei ausgewachsenen Tieren variiert der Bedarf stark: Ein großer Hund wie ein Bernhardiner kann locker 18 bis 20 Stunden am Tag ruhen, während ein kleiner, lebhafter Terrier vielleicht nur halb so viel schläft.Temperament spielt dabei eine große Rolle. Ein ruhiger, gelassener Hund legt sich schneller hin als ein lebhaftes, verspieltes Tier. Auch die Jahreszeit oder das Wetter beeinflussen, wie aktiv oder träge ein Hund ist. An kalten Wintertagen zieht es viele einfach mehr unter die Decke.
Wichtig ist:** Nur weil dein Hund an einem Tag ungewöhnlich viel schläft, muss das nicht bedeuten, dass etwas nicht stimmt. Solange er beim Aufstehen wach, aufmerksam und gut gelaunt ist, spricht meist nichts gegen ausgiebige Pausen. Wenn du jedoch einen deutlichen, langfristigen Leistungsabfall bemerkst oder dein Hund apathisch wirkt, lohnt ein Besuch beim Tierarzt.Am besten kennst du deinen Vierbeiner – und damit auch, wann „viel Schlaf“ noch normal ist und wann nicht.
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